
Maserati Coupé
2002 bis 2007
Das Coupé war ein frischer Start für das Unternehmen mit dem Dreizack. Sein neues 4,2-Liter-V8-Triebwerk mit 6-Gang-Transaxle-Getriebe,war bereits im Spyder im Einsatz, der wenige Monate zuvor auf den Markt gekommen war. Das neue Maserati Coupé übernahm das Konzept des 3200 GT, ging aber noch einen Schritt weiter. Der Wagen bot eine einzigartige Verbindung aus Leistung und Komfort für vier Fahrzeuginsassen, wobei er auch im Alltagseinsatz problemlos genutzt werden konnte.
Die von Giugiaro entworfene Karosserie wurde etwas aufgefrischt, wobei der Grundgedanke des 3200 GT erhalten blieb. Die Rückleuchten in Form von Boomerangs waren nun verschwunden, ebenso die beiden Lufteinlässe auf der Motorhaube, die zur Kühlung des 3200 GT Triebwerks beitrugen. Statt dessen war auf der Motorhaube nun eine größere Erhebung zu finden. An den Seiten befanden sich V8-Logos, und das Fahrzeug besaß neue Leichtmetallräder. Im Inneren wurden die Veränderungen auf Farben und Verkleidung beschränkt.
Den größten Unterschied fand man jedoch mit dem neuen 4,2-Liter-Triebwerk unter der Motorhaube, das den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h beschleunigte. Zum ersten Mal bot Maserati auch ein elektronisch gesteuertes Cambiocorsa-Getriebe an (siehe Modellbeschreibung). Es gab zwei Gründe, weshalb ein Saugmotor mit größerem Hubraum den 3,2-Liter-V8-Doppelturbomotor ersetzte: Die Ingenieure hatten nach einer breiteren und lineareren Drehmomentspanne gesucht und mussten zudem immer strengere Abgasauflagen erfüllen. Das Coupé GT war für die Rückkehr der Marke auf den extrem wichtigen US-Markt von zentraler Bedeutung, auf dem besonders strenge Auflagen zu erfüllen waren.