Maserati Spyder

Maserati Spyder

2001 bis 2007

Dieses Modell war wesentlich mehr als eine Version des 3200 GT ohne Dach. Der Maserati Spyder debütierte mit dem vollkommen neuen 4,2-Liter-V8-Saugmotor, der im folgenden Jahr auch im Coupé GT eingesetzt wurde. Das Triebwerk entwickelte 390 PS bei 7.000 U/min (über 90 PS/l) und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Das Design stammte direkt von dem von Giugiaro entworfenen 3200 GT ab. Allerdings war beim Spyder der Radstand erheblich kürzer, da der Wagen ein Zweisitzer mit Überrollbügeln hinter den Kopfstützen war. Durch den kürzeren Radstand wurde aber auch das Handling erheblich verbessert, weswegen der Spyder extrem wendig und vielseitig einsetzbar wurde. Die neuen Heckleuchten waren das Ergebnis einer Kundenumfrage in den USA. Auf den nordamerikanischen Markt war Maserati mit dem Spyder im Jahr 2002 zurückgekehrt.?Im Hinblick auf die Mechanik gingen die Veränderungen weit über das Triebwerk hinaus, denn auch das Chassis war überarbeitet. Ganz in der Sportwagentradition war die neue Getriebe-Differenzial-Einheit an der Hinterachse montiert. Im Inneren des Wagens fand man auf der Mittelkonsole nun das “Maserati Info Center”, ein 5,8 Zoll großes Farbdisplay, das als User-Interface für die Stereoanlage und die automatische Klimaanlage fungierte. Ein GPS-Navigationssystem gab es als Zubehör.

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